{"id":869,"date":"2021-06-18T11:19:04","date_gmt":"2021-06-18T09:19:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/?p=869"},"modified":"2021-06-18T11:19:07","modified_gmt":"2021-06-18T09:19:07","slug":"aus-dem-home-office","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/aus-dem-home-office\/","title":{"rendered":"Aus dem Home-Office"},"content":{"rendered":"\n<p>von Svend Hansen<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2021\/06\/home-office-5114117_1920-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-870\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2021\/06\/home-office-5114117_1920-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2021\/06\/home-office-5114117_1920-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2021\/06\/home-office-5114117_1920-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2021\/06\/home-office-5114117_1920-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2021\/06\/home-office-5114117_1920-750x500.jpg 750w, https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2021\/06\/home-office-5114117_1920.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>[pixabay; Copyright: creative common] <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Covid 19 Pandemie ist ein tiefer Einschnitt in unsere Existenz. Ende Mai 2021 waren weltweit fast 170 Millionen Menschen an Covid 19 erkrankt und 3,5 Millionen gestorben. \u00dcberall wurden erhebliche finanzielle Ressourcen mobilisiert, um die \u00f6konomischen und sozialen Folgen der Pandemie abzumildern. Niemand wei\u00df, wie lange wir mit Covid 19 und den Folgen noch werden leben m\u00fcssen. Alle gesellschaftlichen Bereiche sind betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich konnte auch die Arch\u00e4ologie nicht einfach weitermachen. Alle unsere Ausgrabungen beispielsweise mussten 2020 wegen Covid 19 abgesagt werden, Reisen in unsere Gastl\u00e4nder waren wegen der Einreise- und Quarant\u00e4nebestimmungen nahezu v\u00f6llig unm\u00f6glich. Unser Institut wurde zeitweise geschlossen, gr\u00f6\u00dfere Versammlungen und Besprechungen sind nur mittels Videokonferenzen m\u00f6glich. Auch die Bibliotheken mussten zeitweise schlie\u00dfen und \u00f6ffnen erst langsam mit entsprechenden Beschr\u00e4nkungen (Testpflicht etc.).<\/p>\n\n\n\n<p>So wurde f\u00fcr uns das \u201eHome-Office\u201c zur neuen Arbeitsumgebung. Das Home-Office ist rasch ein selbstverst\u00e4ndlicher Begriff geworden, auch wenn die Wenigsten von uns zuhause f\u00fcr die Arbeit eingerichtet sind.&nbsp; Meistens ist das Home-Office ein provisorisch umgenutzter Teil des Wohn- oder Schlafzimmers. &nbsp;Sehr rasch haben sich in diesem Provisorium neue Formen der Kommunikation wie beispielsweise die Videokonferenzen etabliert, zu der eine exponentielle Zunahme der Emails&nbsp; hinzukommt. Eine neue Einrichtung, die verschiedenen Formate der Videovortr\u00e4ge, konnte die Reisebeschr\u00e4nkungen etwas abmildern. Zu den Vortr\u00e4gen der \u201e<a href=\"https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/651-2\/\" data-type=\"post\" data-id=\"651\">Eurasian Lectures<\/a>\u201c und der \u201e<a href=\"https:\/\/www.dainst.blog\/archaeology-in-eurasia\/eurasische-dialoge-eurasian-dialogues\/\" data-type=\"post\" data-id=\"791\">Eurasian Dialogues<\/a>\u201c finden sich immer Zuh\u00f6rer aus Dutzenden unterschiedlicher L\u00e4nder zusammen, was ein wenig die Isolation abmildert. F\u00fcr ein Resum\u00e9e des Home-Office ist es noch zu fr\u00fch. Sicher werden soziologische Studien sich auch bald des Themas annehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen in diesem Blog einen Einblick in unsere Arbeit im Home-Office geben, in die aktuellen Ergebnisse unserer Forschungen, die nat\u00fcrlich weitergegangen sind. Manches ist auch erst im Fluss und nicht abgeschlossen, doch ist die Vielf\u00e4ltigkeit dessen was entstanden ist, bemerkenswert. Es ist auch ein Zeichen, dass wir uns von der Pandemie nicht unterkriegen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Impfungen und die in Aussicht stehenden \u00d6ffnungen unserer Bewegungsfreiheit machen Hoffnung, dass wir zu einem \u201enormalen\u201c Leben langsam werden zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen. Doch wird das Home-Office uns noch l\u00e4ngere Zeit begleiten<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich konnte auch die Arch\u00e4ologie nicht einfach weitermachen. Alle unsere Ausgrabungen beispielsweise mussten 2020 wegen Covid 19 abgesagt werden, Reisen in unsere Gastl\u00e4nder waren wegen der Einreise- und Quarant\u00e4nebestimmungen nahezu v\u00f6llig unm\u00f6glich. Unser Institut wurde zeitweise geschlossen, gr\u00f6\u00dfere Versammlungen und Besprechungen sind nur mittels Videokonferenzen m\u00f6glich. 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