{"id":1178,"date":"2020-05-25T12:14:26","date_gmt":"2020-05-25T10:14:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/?p=1178"},"modified":"2020-06-02T09:54:18","modified_gmt":"2020-06-02T07:54:18","slug":"fruehe-kulturgeschichte-chinas-in-karten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/fruehe-kulturgeschichte-chinas-in-karten\/","title":{"rendered":"Fr\u00fche Kulturgeschichte Chinas in Karten"},"content":{"rendered":"<p>Die Autoren der Reihe \u201eAtlas der Kulturdenkm\u00e4ler Chinas\u201c haben alle im landesweiten Survey der 1980er Jahre dokumentierten Fundpl\u00e4tze in 27 B\u00e4nden separat f\u00fcr jede Provinz, Autonome Region und Regierungs-unmittelbare Stadt kartiert und klassifiziert. Herr Hosner hat die Grundinformationen der 51.536 Pl\u00e4tze \u2013 geographische Koordinaten, Datierung, Zuordnung zu einer arch\u00e4ologischen Kultur oder Periode \u2013 aus diesen 27 B\u00e4nden zusammengef\u00fchrt und damit die weltweit gegenw\u00e4rtig einzige, frei zug\u00e4ngliche, gesamtchinesische arch\u00e4ologische Datenbank f\u00fcr den Zeitraum ca. 8000-500 Jahre v. Chr. geschaffen. Zum ersten Mal wird ein Vergleich&nbsp; von Besiedlungsdichten in Nord- und S\u00fcd-China m\u00f6glich und er zeigt deutlich asynchrone Muster von Ver\u00e4nderungen. Die Domestikation von Reis, die im kulturhistorischen Narrativ Chinas eine so gro\u00dfe Rolle spielt, hat offensichtlich nicht sofort zu einem markanten, dem reislosen Norden \u00fcberlegenen oder zumindest ebenb\u00fcrtigen Anstieg der Fundplatzzahlen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ein Archiv von au\u00dferordentlich hohem Wert f\u00fcr Arch\u00e4ologen, Historiker, Pal\u00e4oklimaforscher u. a. historisch arbeitende Disziplinen.<\/p>\n<h6><em>Startbild: Topographische Karte Chinas mit L\u00e4nder- und Provinzgrenzen, wichtigsten Fl\u00fcssen und Seen und angrenzenden Meeren. Orangefarbene Punkte: 51.536 arch\u00e4ologische Fundpl\u00e4tze aus der Zeit ca. 8000 \u2013 500 Jahre v. Chr., die einer Raum-Zeit-Analyse unterzogen wurden (Karte: D. HOSNER).<\/em><\/h6>\n<hr>\n<p><strong>Vorwort<br><\/strong>Aus den Forschungen der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Dr. Mayke WAGNER am Deutschen Arch\u00e4ologischen Institut (DAI) im Rahmen des Clusters 2 \u201eInnovationen: technisch, sozial\u201c ist die Dissertation von Herrn Dominic HOSNER hervorgegangen. Dominic HOSNER hat die wichtigsten Ergebnisse f\u00fcr Sie zusammengefasst:<\/p>\n<p><strong>Kulturgeschichte Chinas in Karten: Digitalisierung der arch\u00e4ologischen Fundplatzkartierungen <\/strong><strong>aus der Buchreihe \u201eAtlas der Kulturdenkm\u00e4ler Chinas\u201c vom Fr\u00fchneolithikum bis zur fr\u00fchen Eisenzeit (ca. 8000-500 v. Chr.)<\/strong><\/p>\n<p><strong>von Dominic HOSNER<\/strong><\/p>\n<p>Um eine systematische Katalogisierung aller unbeweglichen Kulturdenkm\u00e4ler Chinas zu erm\u00f6glichen, wurden in China, bis zum Verfassen der vorliegenden Arbeit, drei landesweite arch\u00e4ologische Surveys vom Staatsrat Chinas initiiert und unter der Leitung des Staatsamtes f\u00fcr Kulturerbe durchgef\u00fchrt. Die Surveys begannen 1956, 1981 und 2007 und dauerten jeweils etwa drei bis f\u00fcnf Jahre. Teams der regionalen arch\u00e4ologischen Institute erfassten arch\u00e4ologische Fundpl\u00e4tze aller pr\u00e4historischen und historischen Epochen. Die haupts\u00e4chlich w\u00e4hrend der zweiten Kampagne in den 1980er Jahren gesammelten Daten von mehr als 200.000 Fundpl\u00e4tzen werden seit 1989 vom Staatsamt f\u00fcr Kulturerbe in chinesischer Sprache in der Buchreihe \u201eAtlas der Kulturdenkm\u00e4ler Chinas\u201c \u4e2d\u56fd\u6587\u7269\u5730\u56fe herausgegeben (Abb. 2 und 3).<\/p>\n<div id=\"attachment_1202\" style=\"width: 2347px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1202\" class=\"size-full wp-image-1202\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb2_20200521.png\" alt=\"\" width=\"2337\" height=\"1671\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb2_20200521.png 2337w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb2_20200521-800x572.png 800w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb2_20200521-768x549.png 768w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb2_20200521-1536x1098.png 1536w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb2_20200521-2048x1464.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 2337px) 100vw, 2337px\" \/><p id=\"caption-attachment-1202\" class=\"wp-caption-text\"><strong>(links)<\/strong> Abb. 2: Frontcover des \u201eAtlas der Kulturdenkm\u00e4ler Chinas\u201c, Guangdong. Dieser Band wurde 1989 als erster Band der Atlas-Reihe ver\u00f6ffentlicht. <strong>(rechts)<\/strong> Abb. 3: Frontcover des \u201eAtlas der Kulturdenkm\u00e4ler Chinas\u201c, Shanghai. Dieser Band wurde 2017 als 27ter und neuester Band ver\u00f6ffentlicht.<\/p><\/div>\n<p>Die Ergebnisse der statistischen Auswertung an aussagekr\u00e4ftigen Zeitschnitten sind eindrucksvoll, denn sie zeigen eine ganze Reihe von \u00dcberraschungen und geben viel zu denken.<\/p>\n<p>Die Verbreitungsmuster der in dieser Arbeit aufgenommen 51.536 arch\u00e4ologischen Fundpl\u00e4tze k\u00f6nnen im eingebundenen Video dynamisch \u00fcber Zeit und Raum betrachtet werden. Diese Darstellungsart l\u00e4sst den Wandel der Fundplatzkonzentration auf dem gesamten Territorium Chinas, besonders in den kulturellen Kernregionen Nord- und Zentralchinas in den Einzugsgebieten des Gelben Flusses und des Wei-Flusses, in Nordostchina im Liao-Fluss-Tal und im S\u00fcden Chinas entlang des Jangtse und seiner Zufl\u00fcsse, erkennen.<\/p>\n<div style=\"width: 750px;\" class=\"wp-video\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');<\/script><![endif]-->\n<video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-1178-1\" width=\"750\" height=\"422\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Video-Ergebnisse.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Video-Ergebnisse.mp4\">https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Video-Ergebnisse.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<h6><em>Topographische Karte Chinas mit L\u00e4nder- und Provinzgrenzen, wichtigsten Fl\u00fcssen und Seen und angrenzenden Meeren. Der Zeitstrahl l\u00e4uft in 1-Jahres-Schritten von ca. 8000-500 v. Chr. und die 51.536 arch\u00e4ologischen Fundpl\u00e4tze dieser Arbeit werden ihren zugeordneten Chronologien entsprechend dynamisch dargestellt. Alter und Anzahl der Fundpl\u00e4tze k\u00f6nnen zu jedem Zeitpunkt dem eingebundenen Diagramm, links unten, entnommen werden (Karte: D. HOSNER).<\/em><\/h6>\n<hr>\n<p>Der Norden und S\u00fcden Chinas zeigen deutliche Unterschiede in den Fundplatzzahlen \u00fcber den analysierten Zeitraum hinweg. In Nordchina ist eine erste signifikante Zunahme bereits im f\u00fcnften Jahrtausend v. Chr. sichtbar und die h\u00f6chsten Fundplatzkonzentrationen lassen sich w\u00e4hrend der Bronzezeit im zweiten Jahrtausend v. Chr. bis in die erste H\u00e4lfte des ersten Jahrtausends v. Chr. erkennen. Im Vergleich dazu bleiben die Fundplatzzahlen im S\u00fcden Chinas w\u00e4hrend des gesamten Neolithikums vergleichsweise niedrig. Einerseits ist das Bild etwas verzerrt, weil die Daten einiger Provinzen in S\u00fcdchina noch nicht ver\u00f6ffentlicht wurden. Andererseits spiegelt dieser auff\u00e4llige Unterschied der Zahlen zwischen Nord und S\u00fcd aber auch den Forschungsstand und vor allem die schlechte Fundplatzerhaltung im S\u00fcden wieder. Ein erster signifikanter Anstieg an Fundplatzzahlen ist in S\u00fcdchina erst in der Mitte des zweiten Jahrtausends v. Chr. zu verzeichnen. Ein Maximum an Fundplatzzahlen wird in beiden Regionen Chinas um ca. 1000 v. Chr. erreicht.<\/p>\n<p>Eine besonders signifikante Ver\u00e4nderung in den Fundplatzkonzentrationen findet w\u00e4hrend des \u00dcbergangs vom sp\u00e4ten dritten zum fr\u00fchen zweiten Jahrtausend v. Chr. statt. In den Einzugsgebieten des mittleren Gelben Flusses und des mittleren und unteren Jangtse l\u00e4sst sich ein starker Abfall an arch\u00e4ologischen Fundplatzzahlen erkennen, w\u00e4hrend es zeitgleich zu einem erh\u00f6hten Anstieg von Fundplatzzahlen in der Region des Liao-Flusses kommt. Um diese Fundplatzentwicklungen deutlicher zu machen, wurden das sp\u00e4te Neolithikum, ca. 2350 v. Chr. und die fr\u00fche Bronzezeit, ca. 1750 v. Chr., als Zeitschnitte extrahiert und die Fundplatzkonzentrationen auf 100&#215;100 km Rasterzellen berechnet (Abb. 4). Die Karten A1 und B1 zeigen die normale Fundplatzdarstellung, die Karten A2 und B2 zeigen die berechneten Fundplatzkonzentrationen von einem bis 261\/2213 Fundpl\u00e4tzen pro Rasterzelle und die Karten A3 und B3 zeigen nur die jeweils drei h\u00f6chsten Fundplatzkonzentrationen, um die Aussagekraft der Fundplatzentwicklungen zwischen den Zeitschnitten nochmals zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Leipe et al. (2019) argumentieren, dass die mit der \u00f6konomischen Entwicklung einhergehende steigende Bev\u00f6lkerungsdichte und -konzentration in den wachsenden Siedlungen und ihr verst\u00e4rkter Kontakt mit den asiatischen Steppengebieten zu diesem R\u00fcckgang an Bev\u00f6lkerungszahlen und kultureller Prosperit\u00e4t in Zentralchina gef\u00fchrt haben k\u00f6nnten. Hosner et al. (2016) haben auf Grundlage derselben Faktoren das Verbreiten des Pesterregers durch die Afanasievo und\/oder Andronovo Kultur und dessen Auswirkung auf die dicht bev\u00f6lkerten Siedlungscluster in Nordchina als eine m\u00f6gliche Ursache f\u00fcr die genannten Ver\u00e4nderungen in den Fundplatzzahlen und -konzentrationen diskutiert.<\/p>\n<div id=\"attachment_1185\" style=\"width: 760px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1185\" class=\"wp-image-1185 size-large\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb4_20200521-3000x2015.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb4_20200521-3000x2015.jpg 3000w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb4_20200521-800x537.jpg 800w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb4_20200521-768x516.jpg 768w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb4_20200521-1536x1032.jpg 1536w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Dominic-Hosner_DAI-PEKING_BLOG_Kulturgeschichte-Chinas-In-Karten_Abb4_20200521-2048x1376.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><p id=\"caption-attachment-1185\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 4: Schematische Karten Chinas, die die Verteilung der aus den Atlanten digitalisierten arch\u00e4ologischen Fundpl\u00e4tze f\u00fcr die ausgew\u00e4hlten Zeitschnitte ca. 2350 v. Chr. und ca. 1750 v. Chr. zeigen. Diese Zeitschnitte wurden gew\u00e4hlt um zu vermeiden, dass Fundpl\u00e4tze der vorhergehenden und nachfolgenden Periode gleichzeitig angezeigt werden (Karte: D. HOSNER).<\/p><\/div>\n<p>Die in der Online-Datenbank PANGAEA ver\u00f6ffentlichten und frei zug\u00e4nglichen Daten k\u00f6nnen im Rahmen von Forschungen zur Fr\u00fchzeit Chinas genutzt werden, wie z.B. zu Fragen der Ausbreitung von Ackerbau und Viehzucht, zu Bev\u00f6lkerungsdynamiken, welche mit der \u00c4nderung von Subsistenzwirtschaftssystemen, dem Entstehen von sozialer Hierarchie und fr\u00fchen urbanen Zentren einhergehen, aber auch zu Mensch-Umwelt-Beziehungen. Insgesamt ist die&nbsp; Studie ein eindrucksvolles Beispiel daf\u00fcr, wie gro\u00df das Erkenntnispotential der \u201eDigital Humanities\u201c angewandt auf Fragestellungen der Ostasiatischen Arch\u00e4ologie ist.<\/p>\n<p><strong>Danksagung:<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Projekt w\u00e4re niemals ohne die Unterst\u00fctzung einer Vielzahl an Lehrern und Kollegen m\u00f6glich geworden, bei denen ich mich hiermit ganz herzlich bedanken m\u00f6chte:<\/p>\n<p>Prof. Dr. Mayke WAGNER, Prof. Dr. Jeong-hee LEE-KALISCH, Prof. Dr. Pavel TARASOV, Frau CHEN Xiaocheng, Herr Andreas FLECK, Dr. Sebastian VOGEL und Dr. Christian LEIPE.<\/p>\n<p>Ebenfalls m\u00f6chte ich dem Deutschen Arch\u00e4ologischen Institut (DAI) danken, dass die Entwicklung der f\u00fcr die Datenaufnahme und -analyse verwendeten Softwarepakete CHARDA-Xplore und Map-Xplore im Rahmen des Cluster 2 \u201eInnovationen: technisch, sozial\u201c gef\u00f6rdert hat. F\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung w\u00e4hrend der Datenaufnahme und -analyse wird dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF F\u00f6rderung 01UO1310) herzlich gedankt.<\/p>\n<p><strong>Vorver\u00f6ffentlichungen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>M. Wagner\/P. Tarasov\/D. Hosner\/A. Fleck\/R. Ehrich\/X. Chen\/C. Leipe, Mapping of the spatial and temporal distribution of archaeological sites of northern China during the Neolithic and Bronze Age. Quaternary International 290-291, 2013, 344 \u2013 357.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1594\/PANGAEA.860072\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">D. Hosner\/M. Wagner\/P.E. Tarasov\/X. Chen\/C. Leipe, Archaeological sites in China during the Neolithic and Bronze Age. 2016, PANGAEA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0959683616641743\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">D. Hosner\/M. Wagner\/P. Tarasov\/X. Chen\/C. Leipe, Spatiotemporal distribution patterns of archaeological sites in China during the Neolithic and Bronze Age: An overview. The Holocene 26(10), 2016, 1576-1593.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zus\u00e4tzlich zitierte Literatur:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/advances.sciencemag.org\/content\/5\/9\/eaax6225.abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">C. Leipe\/T. Long\/E. A. Sergusheva\/M. Wagner\/P. E. Tarasov, Discontinuous spread of millet agriculture in eastern Asia and prehistoric population dynamics. Science Advances (5), 2019, eaax6225.<\/a><\/p>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Blogmaster: Pascal Olschewski<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Autoren der Reihe \u201eAtlas der Kulturdenkm\u00e4ler Chinas\u201c haben alle im landesweiten Survey der 1980er Jahre dokumentierten Fundpl\u00e4tze in 27 B\u00e4nden separat f\u00fcr jede Provinz, Autonome Region und Regierungs-unmittelbare Stadt kartiert und klassifiziert. Herr Hosner hat die Grundinformationen der 51.536 Pl\u00e4tze \u2013 geographische Koordinaten, Datierung, Zuordnung zu einer arch\u00e4ologischen Kultur oder Periode \u2013 aus diesen 27 B\u00e4nden zusammengef\u00fchrt und damit <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/fruehe-kulturgeschichte-chinas-in-karten\/\">&#8230;weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":81,"featured_media":1234,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[28,41,35,45,38,44,42,43,46],"class_list":["post-1178","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-altes-china","tag-archaeologische_fundplaetze","tag-bronzezeit","tag-chronologie","tag-dai_in_china","tag-digitaler_atlas","tag-gis","tag-neolithikum","tag-raum-zeit-analyse"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1178"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/users\/81"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1178"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1178\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1312,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1178\/revisions\/1312"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}