{"id":1813,"date":"2020-08-18T17:58:16","date_gmt":"2020-08-18T15:58:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/?p=1813"},"modified":"2020-08-18T17:58:18","modified_gmt":"2020-08-18T15:58:18","slug":"unter-dem-eigenen-himmel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/unter-dem-eigenen-himmel\/","title":{"rendered":"Unter dem eigenen Himmel"},"content":{"rendered":"<p>Wo genau ist eigentlich der Himmel? Irgendwo drau\u00dfen, \u00fcber den D\u00e4chern, zwischen den Baumspitzen? Wer seinen Blick nun fragend in die H\u00f6he richtet, w\u00e4re \u00fcberrascht, was ihm die einstigen Reiternomaden der Liao-Dynastie geantwortet h\u00e4tten. Denn diese schufen sich vor rund Eintausend Jahren einen eigenen Himmel, tief unter der Erde. Noch immer k\u00f6nnen wir ihn sehen, ihn erforschen, ihm immer etwas n\u00e4her r\u00fccken.<\/p>\n<hr \/>\n<h6><span style=\"color: #808080\"><em>Startbild: Pferd mit Dienern, Westwand der Vorkammer des Zhang Shigu, M5. Aus: Xuanhua Liaomu: Bd. 2, Farbtafel 76.\u00a0<\/em><\/span><\/h6>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Zeichen der kulturellen Hybridisierung in den Wandmalereien der Xuanhua-Gr\u00e4ber, Liao-Dynastie 907-1125<\/h1>\n<h4>von Cataria Fahrendholz<\/h4>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Als ich auf der Suche nach einem Thema f\u00fcr meine Masterarbeit in einem dicken Bildband bl\u00e4tterte, entdeckte ich zum Ersten Mal die Wandmalereien der Liao (907-1125). Sie zeigen Diener bei der Zubereitung von Speisen und Getr\u00e4nken, bei Ausfl\u00fcgen zu Pferd und beim Darreichen von Schriften. Musiker und T\u00e4nzer tragen w\u00e4hrend der Bankette zur Unterhaltung bei, Torw\u00e4chter bewachen und besch\u00fctzen die Eing\u00e4nge, Kinder spielen Versteck. Mit all diesen Motiven bemalten die Liao die W\u00e4nde ihrer unterirdischen Gr\u00e4ber.<\/p>\n<div id=\"attachment_1822\" style=\"width: 1178px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1822\" class=\"size-full wp-image-1822\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb1.jpg\" alt=\"\" width=\"1168\" height=\"782\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb1.jpg 1168w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb1-800x536.jpg 800w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb1-768x514.jpg 768w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb1-360x240.jpg 360w\" sizes=\"(max-width: 1168px) 100vw, 1168px\" \/><p id=\"caption-attachment-1822\" class=\"wp-caption-text\">Diener beim Anfachen des Windofens<br \/>Ostwand der Vorkammer des Grabs von Zhang Kuangzheng, M10. Aus: Xuanhua Liaomu: Bd. 2, Farbabb. 5.<\/p><\/div>\n<p>Urspr\u00fcnglich waren die Liao ein turkst\u00e4mmiges Reitervolk aus dem Norden Chinas. Sie nannten sich Kitan, lebten als Nomaden in der Steppe, schlugen ihre Jurten, je nach Jahreszeit, immer wieder woanders auf und blieben nie lange an einem festen Ort. Ihr Glaube galt den Naturgeistern und schamanischen K\u00fcnsten. Die Toten legten sie in den Baumkronen nieder.<\/p>\n<p>Mit dem Zerfall des chinesischen Tang-Reichs (618-907) gewannen die\u00a0 Kitan an St\u00e4rke. Es gelang ihnen, gro\u00dfe Teile Nordchinas zu besetzen und Herrscher zu werden, \u00fcber die dort lebende Bev\u00f6lkerung aus Mongolen, Tungusen, Dschurdschen, Koreanern und Han-Chinesen. Am Fluss Liao gr\u00fcndeten sie eine Dynastie im chinesischen Stil: Die Liao-Dynastie. Doch ein Teil ihrer Untertanen war sesshaft und f\u00fchrte ein b\u00e4uerliches Leben. Wie sollten die Kitan, als nomadische Minderheit, in ihrem eigenen Reich damit umgehen? Sie waren zwar ein mobiles Leben gewohnt, aber sich dauerhaft niederzulassen, und die Vorz\u00fcge einer festen Behausung zu erleben, schien Sicherheit und Aufstieg zu versprechen. Doch was bliebe dann noch vom einstigen Steppenvolk? Von einem Selbst? Sollten sie alles Alte wirklich aufgeben?<\/p>\n<p>Die Liao entschieden sich anders. Ihr Weg war unkonventionell. Sie erfanden ein zweiteiliges Regierungssystem, das in der Lage war, Kitan-eigene und chinesische Grunds\u00e4tze zu regeln. Sie fertigten Keramikgef\u00e4\u00dfe, welche nomadische Zweckm\u00e4\u00dfigkeit mit chinesischem Dekor verbanden. Und sie errichteten unterirdische Kammergr\u00e4ber, kremierten Leichname nach buddhistischer Tradition und f\u00fcllten die Asche in lebensgro\u00dfe Effigies, Nachbildungen der K\u00f6rper, aus Holz oder Stroh. Umh\u00fcllt von Totengew\u00e4ndern, in denen schamanische, steppennomadische, buddhistische und chinesische Elemente zusammenkamen, legten sie die Effigies in einen Sarkophag. Schlie\u00dflich schrieben sie magische Verse aus dem Geheimen Buddhismus und dem Daoismus, in Chinesisch und in Sanskrit auf die Au\u00dfenw\u00e4nde der Holzs\u00e4rge und verfassten Epitaphe aus Stein.<\/p>\n<div id=\"attachment_1823\" style=\"width: 1116px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1823\" class=\"size-full wp-image-1823\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb2.jpg\" alt=\"\" width=\"1106\" height=\"876\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb2.jpg 1106w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb2-758x600.jpg 758w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb2-768x608.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1106px) 100vw, 1106px\" \/><p id=\"caption-attachment-1823\" class=\"wp-caption-text\">Holzsarg und Altartisch mit Opfergaben<br \/>Nordwand der Hauptkammer des Grabs von Zhang Wenzao, M7. Aus: Xuanhua Liaomu: Bd. 2, Farbabb. 34.<\/p><\/div>\n<p>Was sie sich au\u00dferdem einfallen lie\u00dfen, zeigen uns die Liao noch heute, auf einer rund dreihundert Quadratmeter gro\u00dfen Fl\u00e4che des Xuanhua-Friedhofs, unterirdisch, bemalt und durchzogen von hybrider Natur.<\/p>\n<p>In einer der K\u00fcchenszenen sehen wir eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Flasche. L\u00e4ngs und quer verflochtene Streben aus Bambus oder Rattan bilden eine h\u00f6lzerne H\u00fclle, die das blau glasierte Gef\u00e4\u00df ummanteln. Mithilfe eines Henkels,\u00a0 der \u00fcber seitliche Laschen mit der Halterung verbunden ist, kann die Flasche eingeh\u00e4ngt in einen Stab oder auch per Hand getragen werden. Feingliedrige Lotosbl\u00fctenbl\u00e4tter auf den Schultern und ein bl\u00fctenf\u00f6rmig eingezogener Hals dekorieren die Keramik.<\/p>\n<h6><span style=\"color: #808080\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1824 alignleft\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb3.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb3.jpg 420w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb3-330x600.jpg 330w\" sizes=\"(max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/>Tragbare Flasche mit eingraviertem Lotos <\/em><\/span><br \/><span style=\"color: #808080\"><em>Ostwand der Vorkammer des anonymen Zhang-Grabs M6. Aus: Xuanhua Liaomu: Bd. 2, Farbabb. <\/em><\/span><span style=\"color: #808080\"><em>48.<br \/><\/em><\/span><\/h6>\n<hr \/>\n<p>Als Nomaden in den Steppen Asiens wussten die Kitan genau, wie sie Gef\u00e4\u00dfe am besten transportieren konnten. Entweder handelte es sich um kleine, leichte Beutelflaschen, die griffbereit am G\u00fcrtel hingen. Oder aber die Gef\u00e4\u00dfe hatten H\u00fcllen, \u00d6sen, oder Laschen, um sie mithilfe von Seilen \u00fcber die Schulter zu h\u00e4ngen oder sie an Pferden festzubinden. Was wir hier sehen, ist die Vereinigung zweier Grundgedanken: Zweckm\u00e4\u00dfigkeit und Dekor. Transportf\u00e4higkeit und die Verwendung nat\u00fcrlicher Materialien wie Bambus oder Rattan, die in bereits vertrauter Technik des Flechtens verbunden wurden, betonen den Charakter der Nomadenkultur. Hoch gebrannte, farbig glasierte Keramik und das eingravierte Lotosdekor hingegen, entstanden erst durch den Kontakt zu China. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Ein anderes Bild zeigt einen Torw\u00e4chter in typischer Kitan-Kleidung. Im Winter hielten die vielen Lagen warm, im Sommer erm\u00f6glichte eine durchdachte Schnitttechnik, unn\u00f6tigen Stoff einfach hoch zu binden, runter zu rollen oder nach hinten wegzuklappen. Gewebte und bestickte Muster, die wir auf den Gew\u00e4ndern weiterer Diener finden, erinnern an chinesische Seide. Interessanter Weise reichen die kulturellen Bez\u00fcge nicht nur bis ins s\u00fcdliche Song-China (960-1279), sondern sie f\u00fchren uns auch westw\u00e4rts zur Seidenstra\u00dfe. Der schmale, lange, leicht gewellte Schnurrbart des Torw\u00e4chters, sein pausbackiges Gesicht, das leichte Doppelkinn und die gro\u00dfen, runden Augen mit einer verl\u00e4ngerten Augenwinkellinie zu den Ohren hin, offenbaren erstaunliche \u00c4hnlichkeiten zu den Bodhisattva-Darstellungen Zentralasiens.<\/p>\n<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1825 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb4.jpg\" alt=\"\" width=\"272\" height=\"746\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb4.jpg 272w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb4-219x600.jpg 219w\" sizes=\"(max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/><br \/><span style=\"color: #808080\"><em>Torw\u00e4chter in Obergewand mit variablen \u00c4rmeln<\/em><\/span><br \/><span style=\"color: #808080\"><em>Westwand der Vorkammer des Grabs von Zhang Kuangzheng, M10. Aus: Xuanhua Liaomu: Bd. 2, Farbtafel <\/em><\/span><em><span style=\"color: #808080\">5.<\/span><br \/><\/em><\/h6>\n<hr \/>\n<p>Die Vermischung von Stilen und Ideen unterschiedlichen Ursprungs zieht sich wie ein Leitmotiv durch alle Lebensbereiche der Liao. \u00dcberall dort, wo sie es n\u00fctzlich fanden, \u00fcbernahmen sie die Elemente anderer Kulturen und\u00a0 trotzdem gelang es ihnen, ihre eigene Identit\u00e4t\u00a0 zu bewahren. Manchmal war es die \u00e4u\u00dfere Erscheinungsform, in der sich hybride Elemente erkennen lie\u00dfen. Aber auch in der Funktion, der Herstellung oder im verwendeten Material der dargestellten Motive, k\u00f6nnen wir Vorg\u00e4nge von Hybridisierung finden. Sogar der Grabbau selbst pr\u00e4sentiert sich als vielschichtiger Komplex mit ganz eigenem Konzept.<\/p>\n<p>Die Liao brachen mit den Konventionen und formten stattdessen einen eigenen Ideenkosmos in dem sie lebten. Wie w\u00f6rtlich wir das tats\u00e4chlich nehmen k\u00f6nnen, zeigt uns ein Blick an die runde, gew\u00f6lbte Grabdecke. Wir sehen dort keine Deckenplatten, sondern den Sternenhimmel, kosmische Zeichnungen und ungeahnte Weiten. Wir treffen auf Tierzeichen des chinesischen Kalenders, Tierkreiszeichen aus der westlichen Welt, Bildelemente koreanischer Adelsgr\u00e4ber und einen schamanischen Schutzspiegel. Die unterschiedlichen astronomischen Vorstellungen, die hier zugrunde liegen und ihr vielf\u00e4ltiger kultureller Hintergrund, existierten nicht nur nebeneinander. Die Liao verbanden sie. Und schufen sich tief unter der Erde einen ganz eigenen Himmel, mit eigenen Bestattungsregeln, um unter ihm in der Nachwelt fortzuexistieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_1821\" style=\"width: 874px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1821\" class=\"size-full wp-image-1821\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb5.jpg\" alt=\"\" width=\"864\" height=\"824\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb5.jpg 864w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb5-629x600.jpg 629w, https:\/\/www.dainst.blog\/bridging-eurasia\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/08\/Abb5-768x732.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 864px) 100vw, 864px\" \/><p id=\"caption-attachment-1821\" class=\"wp-caption-text\">Kuppeldecke mit Sternenkonstellationen und \u00dcberresten eines mittig platzierten Spiegels<br \/>Deckenmalerei der Hauptkammer des Grabs von Zhang Wenzao, M7. Aus: Xuanhua Liaomu: Bd. 2, Farbtafel 36.<\/p><\/div>\n<p>Die Masterarbeit soll ein multikulturelles Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr wecken, dass sich das heutige China aus vielen Komponenten zusammensetzt. Die Geschichte der Kitan und ihre Untersuchung ist wichtig f\u00fcr das Wissen \u00fcber die Entwicklung der n\u00f6rdlichen V\u00f6lker im alten China und auch f\u00fcr Chinas fortdauernde und sich entwickelnde Rolle im 21. Jahrhundert. Je vielf\u00e4ltiger das Leben malerisch umrissen wurde und je hybrider sich die Inhalte gestalteten, desto rangh\u00f6her war der Platz in der Familienstruktur. Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, dass die Liao Vielfalt ganz bewusst als Mittel und Ma\u00dfstab f\u00fcr die Wertsch\u00e4tzung des Verstorbenen zu Lebzeiten einsetzten.<\/p>\n<p>Zu der heute immer wichtiger werdenden Frage, inwieweit sich eine Gesellschaft anderen Kulturen, die Immigranten mitbringen, gegen\u00fcber \u00f6ffnen soll, finden wir in der Geschichte interessante Wege. Wege, wie die der Liao. Es ist ein Zeichen von St\u00e4rke, sich als Herrscher selbst, aber auch den heimatlosen Chinesen des zerfallenen Tang-Reichs zu erlauben, beides zu sein, Han-Chinesen und trotzdem Kitan.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4><strong>Danksagung:<\/strong><\/h4>\n<p>Die Masterarbeit w\u00e4re ohne die Unterst\u00fctzung meiner beiden Betreuerinnen Prof. Dr. Mayke Wagner und Prof. Dr. Jeong-hee Lee-Kalisch niemals m\u00f6glich geworden. Meinen Herzlichen Dank!<\/p>\n<p><strong>weiterf\u00fchrende Literatur:<\/strong><\/p>\n<p>Kuhn, D., 1997<br \/><em>Die Kunst des Grabbaus: Kuppelgr\u00e4ber der Liao-Zeit (907-1125). <\/em>Heidelberg: Ed. Forum, 1997.<\/p>\n<p>Shen, H., 2006.<br \/>Hsueh-man Shen (Hrsg.), Ausstellungskat.: \u201eLiao: Chinas vergessene Nomadendynastie (907-1125)\u201c, 27. Jan.-22. Apr. 2007, Museum f\u00fcr Ostasiatische Kunst K\u00f6ln, Z\u00fcrich: Museum Rietberg, 2006.<\/p>\n<p>Xuanhua Liaomu, 2001.<br \/>Hebei sheng wenwu yanjiusuo (Hrsg.), Xuanhua Liaomu: 1974-1993 nian kaogu fajue baogao [Die Liao-zeitlichen Gr\u00e4ber in Xuanhua: Berichte der Ausgrabungen zwischen 1974 und 1993]. 2 B\u00e4nde, Beijing: Wenwu chubanshe, 2001.<\/p>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n<h6>Blogmaster: Pascal Olschewski<\/h6>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo genau ist eigentlich der Himmel? Irgendwo drau\u00dfen, \u00fcber den D\u00e4chern, zwischen den Baumspitzen? Wer seinen Blick nun fragend in die H\u00f6he richtet, w\u00e4re \u00fcberrascht, was ihm die einstigen Reiternomaden der Liao-Dynastie geantwortet h\u00e4tten. Denn diese schufen sich vor rund Eintausend Jahren einen eigenen Himmel, tief unter der Erde. 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