{"id":958,"date":"2019-08-19T14:52:32","date_gmt":"2019-08-19T12:52:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/?p=958"},"modified":"2021-04-01T11:16:38","modified_gmt":"2021-04-01T09:16:38","slug":"bericht_2019_04","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/bericht_2019_04\/","title":{"rendered":"Auf der Suche nach der Geschichte Afrikas"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auf der Suche nach der Geschichte Afrikas<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bisher haben Arch\u00e4ologen sich kaum f\u00fcr Afrika interessiert. Das soll  sich \u00e4ndern mit einem gro\u00dfen Projekt zu den historischen Netzwerken des  Kontinents. <\/h4>\n\n\n\n<p>Afrika gilt als die Wiege der Menschheit \u2013 und als Hotspot zur Erforschung der Menschheitsgeschichte.  Und doch sind die pr\u00e4historischen und historischen Wurzeln dieses an  Kulturen so reichen Kontinents wenig oder gar nicht untersucht. \u201eBisher  haben wir Afrika vor allem durch die europ\u00e4ische Brille betrachtet: Wo  gab es Verbindungen zu den R\u00f6mern, vielleicht auch noch die Ausstrahlung  von \u00c4gypten aus, aber das war es dann auch fast\u201c, sagt J\u00f6rg Linst\u00e4dter,  stellvertretender Direktor der Kommission f\u00fcr Arch\u00e4ologie  Au\u00dfereurop\u00e4ischer Kulturen des Deutschen Arch\u00e4ologischen Instituts (DAI)  in Bonn. So gesehen wurde Afrika bislang vorrangig als Peripherie des  Mittelmeerraumes behandelt. Was sich jedoch im Inneren des Kontinents  abgespielt hat, ist arch\u00e4ologisch kaum erforscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Afrika spielt  geopolitisch eine immer bedeutendere Rolle, allerdings h\u00e4lt der Stand  des Wissens mit dieser Entwicklung nicht Schritt. Das soll sich jetzt  \u00e4ndern \u2013 mit einem neuen Schwerpunktprogramm, das das DAI bei der  Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben hat. Das Gro\u00dfvorhaben  \u201eEntangled Africa. Innerafrikanische Beziehungen zwischen Regenwald und  Mittelmeer\u201c wird von der DFG f\u00fcr sechs Jahre finanziert, in der ersten  dreij\u00e4hrigen Projektphase mit 3,2 Millionen Euro. F\u00fcr den Zeitraum  zwischen 4000 vor unserer Zeitrechnung bis ins 15. Jahrhundert soll es  vor allem darum gehen, dieses \u201evernetzte Afrika\u201c unter den Aspekten  Mobilit\u00e4t, Technik, Handel und Austausch neu zu beleuchten \u2013 auf  Augenh\u00f6he mit afrikanischen Partnern.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neustart nach dem Arabischen Fr\u00fchling<\/h4>\n\n\n\n<p>Auch wenn die \nArch\u00e4ologen mit ihrem Projekt Neuland betreten: Die Grabungsarbeit des \nDAI in Afrika hat mit Kampagnen im Maghreb, in \u00c4gypten und im Sudan und \nseit einiger Zeit auch in S\u00fcdafrika durchaus eine Tradition. Bereits \n2010 hatte Stephan Seidlmayer von der Abteilung Kairo des DAI alle \nafrikanischen Projekte des DAI nach Kairo eingeladen, um sie besser zu \nvernetzen. Der Arabische Fr\u00fchling habe diese Arbeit aber vor\u00fcbergehend \nunterbrochen, sagt Philipp von Rummel, der Generalsekret\u00e4r des DAI.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab  2011 konzentrierte man sich zun\u00e4chst darauf, die  Demokratisierungsprozesse in \u00c4gypten und Tunesien durch die sogenannten  Transformationspartnerschaften zu unterst\u00fctzen. Darin wurden  einheimische Forschende, aber auch die Zivilgesellschaft in  arch\u00e4ologische Projekte eingebunden, die ein neues Bewusstsein f\u00fcr die Kultur und Geschichte der L\u00e4nder  st\u00e4rken sollten. Der Plan, den gesamten afrikanischen Kontinent in den  Blick zu nehmen und die Afrika-Vorhaben miteinander zu verbinden, sei  jedoch ab 2014 weiterverfolgt worden, sagt von Rummel. Daraus ist dann  das Netzwerk TANA (TransArea Network Africa) des DAI entstanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem erfolgreichen Antrag bei der DFG will das DAI nun neu \ndurchstarten. \u201eWir haben ein Format f\u00fcr alle Universit\u00e4ten und \nForschungseinrichtungen, die daran teilnehmen wollen, geschaffen\u201c, sagt \nder Generalsekret\u00e4r. Aus 23 Projekten, mit denen sich DAI-Forschende und\n Uni-Arch\u00e4ologen bundesweit beworben haben, wurden am Ende von der DFG \nGutachterkommission zw\u00f6lf ausgew\u00e4hlt, die den Subsahara-Bereich bis zum \nRegenwald von West nach Ost abdecken. Neben Arch\u00e4ologen sind auch \nGeographen, Biologen, Linguisten und Informatiker an diesem \nMammut-Programm beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Spurensuche im Hochland von \u00c4thiopien<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie  so ein Netzwerk aussehen kann, illustriert das Projekt \u201eRoutes of  Interaction: \u00dcberregionale Kontakte zwischen dem n\u00f6rdlichen Horn von  Afrika und dem Niltal\u201c, das von der Arch\u00e4ologin Iris Gerlach von der Au\u00dfenstelle Sanaa des DAI,  der Geographin Brigitta Sch\u00fctt von der Freien Universit\u00e4t Berlin und  dem \u00c4gyptologen Dietrich Raue von der Universit\u00e4t Leipzig beantragt  wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass es Kontakte zwischen den Hochlandkulturen von \n\u00c4thiopien zu denen des Mittleren Nil und zum Gash-Delta im heutigen \nSudan sowie zwischen Teilen \u00c4gyptens und der Arabischen Halbinsel \ngegeben hat, ist durch arch\u00e4ologische Funde gut belegt. Zudem erz\u00e4hlen \nSagen aus dem Lande Punt vom Handel mit Weihrauch, Gold und Sklaven. \nAber wie verliefen die Handelsrouten? Und wie ermittelt man sie?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eArch\u00e4ologen\n suchen Raststellen und Gr\u00e4ber, Geographen schauen geomorphologisch und \nsehen, wo D\u00e4mme vorhanden waren, wo Menschen gelaufen sind. Dadurch \nverfestigt sich der Boden\u201c, sagt Sch\u00fctt, die gerade von einer \ngemeinsamen Forschungsreise mit Iris Gerlach durch das Hochland von \n\u00c4thiopien zur\u00fcckgekehrt ist. Vier Augen sehen mehr als zwei. Wo die \nArch\u00e4ologin einen Friedhof erkennt, sieht die Geographin nur einen \nSteinhaufen. Und wo diese einen alten Trampelpfad identifiziert, sieht \ndie Arch\u00e4ologin nur Natur. Man schaue danach, wie die Landschaft durch \ndie st\u00e4ndige Nutzung durch den Menschen ver\u00e4ndert oder sogar gesch\u00e4digt \nwurde, sagt Sch\u00fctt. Zum Teil gebe es heute noch Karawanenwege auf den \nalten Routen. Als Partner vor Ort will das Team auch aktive \nHandlungsreisende befragen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Aufbauhilfe f\u00fcr arch\u00e4ologische Studien \u00fcberall in Afrika<\/h4>\n\n\n\n<p>Vorbereitet\n wurde die Feldforschung von einer Masterstudentin, die mit einer \n\u201eLeast-Cost-Path\u201c-Analyse auf Basis von Reiseberichten die \u201eWege des \ngeringsten Widerstands\u201c ermittelt hat. Das ist nicht immer der k\u00fcrzeste \nWeg, wohl aber der, auf dem man am schnellsten vorankommt und wenig \nEnergie verbraucht. Solche Wege berechnet man zun\u00e4chst auf Basis der \ntopografischen Situation. Es geht vor allem darum, das Netz der \nHandelsrouten zwischen den Kulturen zu rekonstruieren, um festzustellen,\n wie die verschiedenen Regionen vor mehr als 3000 Jahren miteinander in \nKontakt getreten sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die einheimischen Partner sind von Projekt \nzu Projekt und von Land zu Land verschieden \u2013 Universit\u00e4ten, Museen, \nAntikenverwaltungen oder Archive. \u201eEs wird viel Energie in Aufbauarbeit \ngesteckt, denn nicht \u00fcberall im Subsahara-Gebiet wird Arch\u00e4ologie als \nFach angeboten\u201c, sagt von Rummel. \u201eWir helfen bei der Ausbildung und der\n Fortbildung. Wir dr\u00e4ngen uns nicht auf, sondern reagieren nur auf \nBitten.\u201c Die Reaktionen der Afrikaner seien sehr positiv, die Neugier \nund der Forschungsdrang seien gro\u00df, wenn auch nicht \u00fcberall gleich \nausgepr\u00e4gt. \u201eMit diesem Programm st\u00e4rken wir die Arch\u00e4ologie in Afrika \nals Ganzes.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel von \u201eEntangled Africa\u201c, deutsche und  afrikanische Netzwerke zu st\u00e4rken und miteinander zu verbinden,  bedeutet, auf beiden Seiten Wissen zu erschlie\u00dfen und Ressourcen  bereitzustellen. \u201eIn gegenseitigem Respekt\u201c, wie von Rummel betont. F\u00fcr  die deutschen Wissenschaftler wird das auch hei\u00dfen, immer wieder  zur\u00fcckzukehren, um den nachhaltigen Aus- und Aufbau von Museen und  Archiven zu begleiten. So will Iris Gerlach eine \u00e4thiopische Initiative f\u00fcr ein arch\u00e4ologisches Museum  unterst\u00fctzen. Ortwin Dally von der Abteilung Rom des DAI betreut die  Neuausrichtung des Nationalmuseums von Cherchell in Algerien. Und im Bardo-Museum in Tunis  wird der bedeutende Goldschatz von Chimtou in einer Kooperation von  DAI, dem nationalen tunesischen Denkmalamt und dem Badischen  Landesmuseum Karlsruhe neu und dauerhaft pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie entwickelten sich die Kulturlandschaften in Westafrika?<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein rein arch\u00e4ologisches  Programm k\u00e4me in Afrika rasch an seine Grenzen. Da k\u00f6nnen andere  Disziplinen helfen, etwa bei der Frage, wie sich Kulturlandschaften in  Westafrika ausbilden. So hat die Arch\u00e4obotanikerin Alexa H\u00f6hn von der  Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt in Burkina Faso Holzkohlereste von 1500 vor  bis 1500 nach Christus untersucht, um festzustellen, wie sich  Landwirtschaft intensiviert hat und welchen Einfluss das auf die  Gesamtvegetation hatte. Nun will sie erforschen, ob die Befunde aus  Burkina Faso auf ganz Westafrika \u00fcbertragbar sind. Sie hat viele  Arch\u00e4ologen angeschrieben, die ihr von ihren Grabungsst\u00e4tten Holzkohle,  verkohlte Samen und Fr\u00fcchte schicken. \u201eWenn es Knochen gab, wei\u00df man  auch, was die Menschen gegessen haben\u201c, sagt H\u00f6hn. <br>Ihr geht es darum  herauszuarbeiten, wie der Mensch die Landschaft ver\u00e4ndert hat, ob eher  Vieh gehalten oder Ackerbau betrieben wurde. Das hat Folgen f\u00fcr den  Baumbestand. Akazienarten, die zum Beispiel in der Trockenzeit immer  noch gr\u00fcn sind, bieten daher auch in der Trockenzeit Futter. Das Vieh  d\u00fcngt ganz nebenbei die Felder. Neuland betritt auch Hans-Peter Wotzka  von der Universit\u00e4t K\u00f6ln mit seinem Projekt zur Besiedlung der  innertropischen Regenw\u00e4lder in der heutigen Demokratischen Republik  Kongo: Wie hat der Mensch durch Sesshaftigkeit und  Nahrungsmittelproduktion die Vegetation ver\u00e4ndert?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Freier Zugang zu verst\u00e4ndlichen Datenbanken<\/h4>\n\n\n\n<p>Damit  all die erwarteten Erkenntnisse am Ende allen zug\u00e4nglich sind, gibt es  das Infrastrukturprojekt \u201eErfassen und Verkn\u00fcpfen. Datenmanagement als  Basis zu nachhaltigen Nutzung von Forschungsdaten\u201c von der  Forschungsstelle Afrika der Universit\u00e4t K\u00f6ln. Tilman Lenssen-Erz und  seinTeam k\u00f6nnen dabei auf der Datenbank des African Archaeology Archive  Cologne (AAArC) aufbauen, die mit der der offenen Online-Infrastruktur iDAI.world  des DAI verkn\u00fcpft ist. Die nach einheitlichen Prinzipien und  allgemeinverst\u00e4ndlich aufbereiteten Daten, Karten oder Fotos des  Afrika-Projekts sollen weltweit zug\u00e4nglich sein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Afrikaner haben kein Geld f\u00fcr Abonnements teurer Fachzeitschriften\u201c, erkl\u00e4rt Lenssen-Erz den Open-access-Gedanken.  Alle Teilnehmenden an dem Schwerpunktprogramm m\u00fcssten ihre  Datenanlieferung \u201equasi wie eine Ver\u00f6ffentlichung betrachten, die  Quellen m\u00fcssen stimmen und sie m\u00fcssen drau\u00dfen in der Welt Bestand  haben\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zeichen setzen f\u00fcr eine Zusammenarbeit auf Augenh\u00f6he<\/h4>\n\n\n\n<p>Dabei  ist es f\u00fcr die Spezialisten der prim\u00e4r arch\u00e4ologischen Datenbank eine  Herausforderung, etwa auch die Ergebnisse eines sprachwissenschaftlichen  Projektes einzuarbeiten. Darin wird die Verbreitung von Lehnw\u00f6rtern  durch Wanderungsbewegung und Migration erforscht. Diese und viele andere  H\u00fcrden, vor denen das Gro\u00dfprojekt noch stehen wird, lohnen die  Anstrengung allemal. Denn \u201eEntangled Afrika\u201c verspricht, durch die enge Kooperation von  Forschenden aus Europa und Afrika und aus der Verkn\u00fcpfung verschiedener  Disziplinen eine umfassende kulturelle Landkarte des Kontinents  entstehen zu lassen. Das Schwerpunktprogramm k\u00f6nnte Zeichen setzen f\u00fcr  eine neue Art der internationalen Zusammenarbeit auf Augenh\u00f6he. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Wotzka-3-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"960\" data-link=\"http:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/?attachment_id=960\" class=\"wp-image-960\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Wotzka-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Wotzka-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Wotzka-3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">   \u00a9 H. P. Wotzka \/ Universit\u00e4t K\u00f6ln <\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Wotzka-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"961\" data-link=\"http:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/?attachment_id=961\" class=\"wp-image-961\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Wotzka-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Wotzka-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Wotzka-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">  \u00a9 H. P. Wotzka \/ Universit\u00e4t K\u00f6ln<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Magnavita_Kanem_Bornu-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"959\" data-link=\"http:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/?attachment_id=959\" class=\"wp-image-959\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Magnavita_Kanem_Bornu-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Magnavita_Kanem_Bornu-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/08\/Magnavita_Kanem_Bornu-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\"> \u00a9 C. Magnavita \/ Universit\u00e4t Frankfurt\/Main <\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Autor:<\/strong>   Rolf Brockschmidt \/ entnommen aus: Der Tagespiegel (05.03.2019)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Afrika gilt als die Wiege der Menschheit \u2013 und als Hotspot zur Erforschung der Menschheitsgeschichte.  Und doch sind die pr\u00e4historischen und historischen Wurzeln dieses an  Kulturen so reichen Kontinents wenig oder gar nicht untersucht. [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":29,"featured_media":628,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,46,12,14,50,54,58,24,64,68,72,76,80],"tags":[329,97],"class_list":["post-958","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein_de","category-p01-axes_de","category-p02_foodways_de","category-p03_interlink_de","category-p04_lakechad_de","category-p05_landscapes_de","category-p06_degreening_de","category-p07_routes_de","category-p08_climcellmed_de","category-p09_words_de","category-p10_congobasin_de","category-p11_fdm_de","category-p12_coordination_de","tag-geschichte","tag-kulturen-afrikas"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/958"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/users\/29"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=958"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/958\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3795,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/958\/revisions\/3795"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/media\/628"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dainst.blog\/entangled-africa\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}