{"id":1766,"date":"2022-12-14T08:59:00","date_gmt":"2022-12-14T07:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/?p=1766"},"modified":"2022-12-01T13:29:15","modified_gmt":"2022-12-01T12:29:15","slug":"unbekanntes-pergamon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/unbekanntes-pergamon\/","title":{"rendered":"Unbekanntes Pergamon: Neue Erkenntnisse zur sp\u00e4tantiken und fr\u00fchbyzantinischen Stadt"},"content":{"rendered":"<p><em>Ulrich Mania &amp; Felix Pirson<\/em><\/p>\n<p>Die Siedlungsgeschichte und st\u00e4dtebauliche Entwicklung Pergamons sind durch mehrere Phasen der Ausdehnung, aber auch der Schrumpfung der Stadt gekennzeichnet, die im Laufe der Zeit ihren Charakter wiederholt ver\u00e4ndert hat. Nach einer etwa 250-j\u00e4hrigen Geschichte als befestigte hellenistische Residenzstadt ver\u00e4nderte Pergamon erst in der r\u00f6mischen Kaiserzeit grunds\u00e4tzlich sein Antlitz. Im Verlauf des 1. Jh. n. Chr. dehnte sich die Stadt \u00fcber den alten Befestigungsring hinaus auf dem Schwemmf\u00e4cher des Selinus aus (Abb. 1).&nbsp; Einige Gro\u00dfbauten dieser Stadterweiterung \u2013 das <a href=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/work-at-the-amphitheatre-of-pergamon-in-the-2021-campaign\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amphitheater<\/a>, das r\u00f6mische Theater und das Heiligtum der Roten Halle \u2013 sind bereits gut erforscht. Ausschnitthafte Kenntnisse liegen au\u00dferdem \u00fcber die Nekropolen im Umfeld der Unterstadt vor, die vor allem durch Notgrabungen des Museums Bergama im Zuge von Bauma\u00dfnahmen in der modernen Stadt Bergama durchgef\u00fchrt wurden. Von anderen Bauten der r\u00f6mischen Unterstadt, wie dem Stadion, den <a href=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/lower-western-gymnasion-of-pergamon-2021\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Thermen<\/a> oder dem Stra\u00dfennetz kennen wir dagegen allenfalls die Lage und einige wenige Details. Diese Informationen sowie die Ergebnisse des neuen <a href=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/graves-and-quarries-news-from-the-survey-in-the-west-and-northwest-of-ancient-pergamon\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Surveys im Umfeld des Asklepieions<\/a> erm\u00f6glichen es, die Grenzen der r\u00f6misch-kaiserzeitlichen Unterstadt immer pr\u00e4ziser zu rekonstruieren. Dabei darf nicht vergessen werden, dass auch auf dem Stadtberg das Leben in der r\u00f6mischen Kaiserzeit weiterging und zahlreiche kleinere und gr\u00f6\u00dfere Bauprojekte realisiert wurden. Daf\u00fcr sprechen nicht nur die Errichtung des Heiligtums f\u00fcr Trajan auf der Akropolis zu Beginn des 2. Jhs., sondern auch die intensiven flavischen Umbauten am Gymnasion und die Befunde aus den Grabungen in der sogenannten Wohnstadt am mittleren Stadtberg, die zeigen, dass hier auch in der r\u00f6mischen Kaiserzeit intensiv gesiedelt wurde.<\/p>\n<p>In Bezug auf Wohnbauten und Anlagen f\u00fcr Handwerk und Handel sowie die Infrastruktur der Unterstadt war unser Wissen bislang aber doch noch sehr gering. Dasselbe gilt f\u00fcr die Siedlungsgeschichte Pergamons in sp\u00e4tantiker und fr\u00fchbyzantinischer Zeit. Vor diesem Hintergrund stellen die Ergebnisse der arch\u00e4ologischen Arbeiten 2021 und 2022 eine wesentliche Bereicherung dar.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"1200\" data-id=\"1759\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1759\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-1.jpg 900w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-1-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"1200\" data-id=\"1760\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1760\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-2.jpg 900w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-2-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-2-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption\"><sup>Abb. 1 (links) Arch\u00e4ologische Karte von Pergamon<br>1) Befestigtes sp\u00e4tr\u00f6misches Areal auf dem Stadtberg; 2) Kaiserzeitliche Unterstadt von Pergamon; 3) Rote Halle; 4) Ausgrabung des Mosaikhauses sowie L\u00e4den und Werkst\u00e4tten entlang des Selinus; 5) R\u00f6mische Nekropolen<br>Abb. 2 (rechts) Ausgrabung in der F\u00fcllung der sogenannten Gotenmauer<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p>Die sogenannte Sp\u00e4tr\u00f6mische Mauer oder Gotenmauer ist die erste nachhellenistische Stadtbefestigung Pergamons und markiert somit einen bedeutenden Wendepunkt in der Siedlungsgeschichte der Stadt. Ihre Datierung war lange umstritten und konnte lediglich durch die Verkn\u00fcpfung des Bauwerks mit historischen Ereignissen bestimmt werden. Aus diesem Grund wurden in der Kampagne 2021 mehrere Sondagen an der Mauer und in ihrer F\u00fcllung durchgef\u00fchrt, um eine zeitliche Einordnung mithilfe von stratifiziertem Fundmaterial vornehmen zu k\u00f6nnen (Abb. 2). Es gilt nun als sicher, dass die Befestigung, die den Stadtberg in etwa entlang des fr\u00fchesten hellenistischen Verteidigungsringes umschlie\u00dft und damit gro\u00dfe Teile des Stadtberges und die gesamte Unterstadt au\u00dferhalb der Verteidigungslinie liegen l\u00e4sst, fr\u00fchestens im letzten Drittel des 3. Jhs. errichtet wurde. Da im relativ umfangreichen Fundmaterial j\u00fcngere Artefakte fehlen, ist eine deutlich sp\u00e4tere Entstehung zumindest \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Obwohl die Mauer fast ausschlie\u00dflich aus Spolien besteht, wurden nahezu keine marmornen Bauteile verwendet. Daraus l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass f\u00fcr die Mauer zwar das Material aufgegebener Wohnbauten \u2013 vermutlich vornehmlich von au\u00dferhalb des neuen Mauerrings \u2013 verwendet wurde, die \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude zu ihrer Errichtungszeit aber noch intakt waren. Dies deckt sich auch mit den Befunden aus der so genannten Wohnstadtgrabung innerhalb der Mauer, in der die Bebauungsdichte im Laufe des 3. Jhs. zwar abgenommen hat, \u00f6ffentliche Bauten wie Thermen, die Wasserversorgung und L\u00e4den und Werkst\u00e4tten zur Versorgung der Bev\u00f6lkerung aber auch noch im 4. Jh. in Betrieb waren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Errichtung der sp\u00e4tr\u00f6mischen Verteidigungsanlage auf dem Stadtberg auf einen tempor\u00e4ren R\u00fcckgang der Bev\u00f6lkerung am Ende der r\u00f6mischen Kaiserzeit, der sich auch in den 14C-datierten Skelettfunden aus Pergamon abzuzeichnen scheint, hindeutet, bedeutete sie mittelfristig noch nicht das Ende der der unbefestigten Unterstadt. So wurde das Heiligtum der Roten Halle noch im 5. Jh. n. Chr. in die gr\u00f6\u00dfte Kirche Pergamons umgewandelt. Dazu wurde der Hauptbau des Heiligtums nach einem schweren Brand zu einer dreischiffigen Basilika mit polygonal ummantelter Apsis umgebaut, bei der es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Bischofskirche Pergamons handelte.<\/p>\n<p>Ausgrabungen in zuvor unerforschtem Gebiet \u00f6stlich und s\u00fcd\u00f6stlich der Roten Halle liefern jetzt weitere Indizien f\u00fcr ein aktives st\u00e4dtisches Leben im sp\u00e4tr\u00f6mischen und fr\u00fchbyzantinischen Pergamon. Im Jahr 2021 erhielt die Pergamongrabung die M\u00f6glichkeit, s\u00fcd\u00f6stlich der Roten Halle und n\u00f6rdlich des H\u00fcgels T\u00fcrbe Mezarl\u0131k ein Peristylgeb\u00e4ude mit Fu\u00dfbodenmosaiken zu untersuchen, das bei einer Notgrabung des Museums Bergama teilweise freigelegt worden war. In diesem Jahr war es nun m\u00f6glich, die Ausdehnung des Geb\u00e4udes und seine r\u00e4umliche Gliederung weiter zu untersuchen (Abb. 3. 4). Dabei konnten nicht nur an zwei weiteren Seiten die Geb\u00e4udegrenzen bestimmt, sondern auch ein mutma\u00dfliches Bad und weitere R\u00e4ume mit Mosaikb\u00f6den festgestellt werden. Sondagen in bauzeitlichen Schichten legen eine Datierung fr\u00fchestens in das 4. Jh. nahe. Die Gr\u00f6\u00dfe des Geb\u00e4udes von mehr als 40 m L\u00e4nge und die zahlreichen mit Mosaikb\u00f6den ausgestatteten R\u00e4ume weisen darauf hin, dass es sich entweder um ein Wohnhaus der st\u00e4dtischen Elite oder um die Residenz eines W\u00fcrdentr\u00e4gers handelte.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" data-id=\"1761\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1761\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-3.jpg 1200w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-3-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" data-id=\"1762\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1762\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-4.jpg 1200w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-4-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption\"><sup>Abb. 3 (links) Mosaikhaus, Fu\u00dfboden in Raum 11<br>Abb. 4 (rechts) Mosaikhaus, Luftbild<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p>Unweit westlich des Peristylgeb\u00e4udes, auf der n\u00f6rdlichen Seite des T\u00fcrbe Mezarl\u0131k sind bei Ausgrabungen, die in Vorbereitung von laufenden Ma\u00dfnahmen zur Befestigung und Arrnodierung von Flusslauf und Uferbereich des Bergama \u00c7ay\u0131 (Selinus) durchgef\u00fchrt wurden, eine Reihe kleinerer Raumstrukturen, zahlreiche Kan\u00e4le und Tonrohrleitungen sowie eine in den Felsen gehauene Stra\u00dfe zutage getreten (Abb. 5. 6.). Auch diese wichtigen Befunde konnten wir dokumentieren. Nach den ersten Erkenntnissen zu urteilen, handelt es sich um sp\u00e4tantike bis fr\u00fchbyzantinische Werkst\u00e4tten. Vielleicht dienten sie der F\u00e4rberei oder Gerberei, die bewusst flussabw\u00e4rts der Stadt angelegt wurden, um das Wasser erst zu verschmutzen, nachdem es die Stadt passiert hatte. Noch bis in das 20. Jh. hinein waren hier Gerbereien angesiedelt.<\/p>\n<p>Mit diesem neuen Wissen f\u00fcgen sich gleich mehrere Befunde zum neuen Bild des sp\u00e4tantik-fr\u00fchbyzantinischen Pergamons zusammen: Die Bauaktivit\u00e4ten in der Roten Halle, die Errichtung des Peristylhauses und die handwerklichen Aktivit\u00e4ten entlang des Flusses zeigen, dass sich die Unterstadt Pergamons im 4.\/5. Jh. kaum im Niedergang befunden haben kann. Weitere arch\u00e4ologische, historische und pal\u00e4oanthropologische Untersuchungen unter Einbeziehung von neuen Ergebnissen zur Umweltgeschichte werden zeigen, ob sich die Vorstellung einer tempor\u00e4ren Krise im sp\u00e4ten 3. Jh. best\u00e4tigen l\u00e4sst auf die dann eine erneute Bl\u00fctezeit im 4.-5. Jh. gefolgt w\u00e4re.<\/p>\n<p>Ein Zeugnis f\u00fcr das religi\u00f6se Leben dieser Zeit hat eine t\u00f6nerne Pilgerflasche aus der Ausgrabung im Mosaikhaus geliefert, die den Hl. Georg und vermutlich den Hl. Polykarp, Bischof von Smyrna (Fig. 7), zeigt. Sie stellt eine interessante Bereicherung zum Kult lokaler M\u00e4rtyrer wie Antipas dar, dem vermutlich die oben erw\u00e4hnte Kirche in der Roten Halle geweiht war.&nbsp;<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"399\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-5-1024x399.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1763\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-5-1024x399.jpg 1024w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-5-300x117.jpg 300w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-5-768x300.jpg 768w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-5.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><sup>Abb. 5 Luftbild der L\u00e4den und Werkst\u00e4tten entlang des Selinus<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" data-id=\"1764\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1764\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-6.jpg 1200w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-6-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-6-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-6-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" data-id=\"1765\" src=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-7.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1765\" srcset=\"https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-7.jpg 1200w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-7-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-7-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.dainst.blog\/transpergmikro\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2022\/11\/22_12_Blog_Stadtentwicklung_Fig-7-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption\"><sup>Abb. 6 (links) Ansicht der L\u00e4den und Werkst\u00e4tten entlang des Selinus von S\u00fcdosten<br>Abb. 7 (rechts) Bei der Ausgrabung des Mosaikhauses gefundene Pilgerflasche<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Siedlungsgeschichte und st\u00e4dtebauliche Entwicklung Pergamons sind durch mehrere Phasen der Ausdehnung, aber auch der Schrumpfung der Stadt gekennzeichnet, die im Laufe der Zeit ihren Charakter wiederholt ver\u00e4ndert hat. 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