Aktuelles

Neue »Findungsphase« an der Eurasien-Abteilung #homeoffice

ls Nachfolgerin der Ukrainereferentin beschĂ€ftige ich mich mit prĂ€historischer SchwarzmeerarchĂ€ologie – ein Raum, mit dem ich mich in den letzten Jahren auch zur Promotion intensiv auseinandergesetzt habe. Dabei befasste ich mich mit Fragen der Technik- und Sozialgeschichte sowie der Formierung, aber auch archĂ€ologischen Sichtbarmachung sozialer KomplexitĂ€t in der prĂ€historischen ArchĂ€ologie.

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Virtuelle MusikarchÀologie trotz ReisebeschrÀnkung #homeoffice

Die Auloi aus Tadschikistan bestehen aus Knochen und haben sich besonders gut erhalten. Sie waren 1983 bei den sowjetischen Ausgrabungen im Oxos-Tempel in Takht-i Sangin im SĂŒden des Landes entdeckt worden. Die Existenz der fast 50 Fragmente war der Fachwelt zwar bekannt. Doch exakte technische Zeichnungen waren erst 2004 im Rahmen des Projektes „Votivpraxis im hellenistischen und kuschanzeitlichen Baktrien“ angefertigt worden.

Capoeta capoeta capoeta
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Fischknochen aus Aruchlo (Georgien) #homeoffice

Erstmals wurde in einem solchen frĂŒhen Bauerndorf auch eine grĂ¶ĂŸere Menge von Fischreste geborgen. Es handelt sich vor allem um Reste von Karpfenartigen Fischen (Luciobarbus mursa und Capoeta capoeta). Es ist die grĂ¶ĂŸte Ansammlung von Fischknochen, die im SĂŒdkaukasus sicher in das frĂŒhe sechste Jahrtausend v. Chr. datiert werden kann. Die Interpretation dieser Funde ist aufgrund des Fehlens anderer vergleichbarer Funde und des Fehlens von FischereigerĂ€ten nicht ganz einfach. Der Fischfang dĂŒrfte in den FlĂŒssen in der NĂ€he der Siedlung vermutlich mit Netzen oder Reusen betrieben worden sein.