Aktuelles

Neues aus ZĂŒschen

Das 1897 ausgegrabene Megalithgrab gehört aufgrund seiner Architektur zu den GaleriegrĂ€bern im Pariser Becken und der westfĂ€lischen Bucht, die fĂŒr die zweite HĂ€lfte des 4.Jt. v. Chr. belegt sind. Erstmals konnte ein digitaler Gesamtplan erstellt werden.

Aktuelles

Virtuelle MusikarchÀologie trotz ReisebeschrÀnkung #homeoffice

Die Auloi aus Tadschikistan bestehen aus Knochen und haben sich besonders gut erhalten. Sie waren 1983 bei den sowjetischen Ausgrabungen im Oxos-Tempel in Takht-i Sangin im SĂŒden des Landes entdeckt worden. Die Existenz der fast 50 Fragmente war der Fachwelt zwar bekannt. Doch exakte technische Zeichnungen waren erst 2004 im Rahmen des Projektes „Votivpraxis im hellenistischen und kuschanzeitlichen Baktrien“ angefertigt worden.

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Fischknochen aus Aruchlo (Georgien) #homeoffice

Erstmals wurde in einem solchen frĂŒhen Bauerndorf auch eine grĂ¶ĂŸere Menge von Fischreste geborgen. Es handelt sich vor allem um Reste von Karpfenartigen Fischen (Luciobarbus mursa und Capoeta capoeta). Es ist die grĂ¶ĂŸte Ansammlung von Fischknochen, die im SĂŒdkaukasus sicher in das frĂŒhe sechste Jahrtausend v. Chr. datiert werden kann. Die Interpretation dieser Funde ist aufgrund des Fehlens anderer vergleichbarer Funde und des Fehlens von FischereigerĂ€ten nicht ganz einfach. Der Fischfang dĂŒrfte in den FlĂŒssen in der NĂ€he der Siedlung vermutlich mit Netzen oder Reusen betrieben worden sein.

Aktuelles

Aus dem Home-Office

NatĂŒrlich konnte auch die ArchĂ€ologie nicht einfach weitermachen. Alle unsere Ausgrabungen beispielsweise mussten 2020 wegen Covid 19 abgesagt werden, Reisen in unsere GastlĂ€nder waren wegen der Einreise- und QuarantĂ€nebestimmungen nahezu völlig unmöglich. Unser Institut wurde zeitweise geschlossen, grĂ¶ĂŸere Versammlungen und Besprechungen sind nur mittels Videokonferenzen möglich. Auch die Bibliotheken mussten zeitweise schließen und öffnen erst langsam mit entsprechenden BeschrĂ€nkungen (Testpflicht etc.