â€șJOMON JAPANâ€č ist Weltkulturerbe geworden

Bei seiner Sitzung am 27. Juli 2021 hat das Welterbekomitee eine Gruppe von 17 PlĂ€tzen der Jomon-Zeit (vor ca. 15.000-2300 Jahren) in Nordjapan in die UNESCO-Liste des Kulturerbes der Welt aufgenommen. Damit wurde ihr „außergewöhnlicher universeller Wert fĂŒr die gesamte Weltgemeinschaft fĂŒr gegenwĂ€rtige und zukĂŒnftige Generationen“ (Definition der UNESCO) anerkannt. FĂŒr die ArchĂ€ologen und Bewohner dieser Region bedeutet der Titel …weiterlesen

Blick auf die ArchÀologie Japans

Die Tiefengeschichte der Insel Hokkaido ist voller Überraschungen – ihre Gegenwart ist voll alter Traditionen. Seit der Eiszeit leben die Menschen vor allem von den Ressourcen des Meeres wo sich die Wege am Nordwest-Pazifik kreuzen. Vieles ist noch unentdeckt und unerforscht. Wird es den ArchĂ€ologen gelingen, die PlĂ€tze und das alte Wissen zu bewahren bevor unsere turbulenten Zeiten sie unwiederbringlich …weiterlesen

Ohne ihn kein Sushi

In zwei neuen Publikationen zur ArchĂ€ologie Ostasiens geht es um Reis. Dass er nicht in Japan, sondern in China domestiziert wurde, ist klar. Aber wann die ersten Reissamen und die Kenntnis des Reisanbaus nach Japan gelangten, ob die Inselbewohner sie sofort annahmen, schnell weitergaben und Reis zu ihrem Grundnahrungsmittel machten, darĂŒber gibt es  weit weniger Informationen als Fragen. Wie ĂŒberall …weiterlesen

Wie klingt die Vergangenheit?

Diese Tonflöte stammt aus der Siedlung Kakinoshima auf Hokkaido, der nördlichsten Insel Japans. Sie wurde 2002 entdeckt, hat eine LĂ€nge von 9,8 cm, Breite von 6,1 cm und Höhe von 5,1 cm, die Gestalt eines Vogels mit einem 2,8 cm langen Schlitz auf dem RĂŒcken, einem Loch auf der einen und einer Öse, durch die man eine Schnur ziehen konnte, …weiterlesen