Unter dem eigenen Himmel

Wo genau ist eigentlich der Himmel? Irgendwo draußen, über den Dächern, zwischen den Baumspitzen? Wer seinen Blick nun fragend in die Höhe richtet, wäre überrascht, was ihm die einstigen Reiternomaden der Liao-Dynastie geantwortet hätten. Denn diese schufen sich vor rund Eintausend Jahren einen eigenen Himmel, tief unter der Erde. Noch immer können wir ihn sehen, ihn erforschen, ihm immer etwas …weiterlesen

Top 10 Archaeological Discoveries in China in 2019

Every year in May, the National Cultural Heritage Administration (NCHA) of China designates ten archaeological discoveries of the previous year as the most significant. In a final round, the leaders of 20 excavation projects from 14 provincial-level regions presented their results to a commission of specialists and answered their questions. Thereafter, the commission members appraised the projects, cast their votes, …weiterlesen

Frühe Kulturgeschichte Chinas in Karten

Die Autoren der Reihe „Atlas der Kulturdenkmäler Chinas“ haben alle im landesweiten Survey der 1980er Jahre dokumentierten Fundplätze in 27 Bänden separat für jede Provinz, Autonome Region und Regierungs-unmittelbare Stadt kartiert und klassifiziert. Herr Hosner hat die Grundinformationen der 51.536 Plätze – geographische Koordinaten, Datierung, Zuordnung zu einer archäologischen Kultur oder Periode – aus diesen 27 Bänden zusammengeführt und damit …weiterlesen

Chinese museums celebrate the 44th International Museum Day in Nanjing

Since 1992, museums around the world celebrate the International Museum Day each year on the 18th of May. The Museum Day was initiated by the International Council of Museums as a communication platform for museums and the public to address issues related to museums and society under a certain theme. This year’s theme was “Museums for Equality: Diversity and Inclusion”. …weiterlesen

Bauen und Wohnen der Salar in Nordwest-China

Die muslimischen Salar verließen im 13. Jahrhundert im Gefolge Dschingis Khans ihre Heimat um Samarkand, Usbekistan, und siedelten sich am Oberlauf des Gelben Flusses in Nordtibet und später am Fluss Ili in Xinjiang, China, an (Abb. 2). Sie brachten mit ihrer Lebensweise auch die Holzbauweise in Gebiete mit Lehm- und Steinarchitektur, gaben sie jedoch im Laufe der Jahrhunderte zugunsten regionaler …weiterlesen

Was geschah im bronzezeitlichen Dorf Lajia?

Archäologen, Historiker und Geowissenschaftler untersuchen die Vergangenheit des Menschen und der Natur mit verschiedenen Fragestellungen und Datierungsmethoden, doch sie beschäftigen sich alle mit den Interaktionen von Mensch und Umwelt. Einige Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten, wie beispielsweise:Was ist den Menschen im chinesischen Lajia zugestoßen? Wurden sie von einer Flut überrascht? Hat ein Erdbeben gewütet? Oder zerstörte eine Schlammlawine …weiterlesen

Das Projekt „Silk Road Fashion Road“

ist ein Forschungsprojekt der Außenstelle Peking der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts im Verbund mit zahlreichen Institutionen weltweit. Im Zentrum der Forschung stehen Kleidung und Ausstattungen vor 3000 bis 1000 Jahren in Ostasien. Von 2013 bis 2016 wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Ausschreibung „Sprache der Objekte – Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen“ …weiterlesen

Das Projekt „Silk Road Fashion“ (Teil 1)

Extreme Trockenheit hat an einigen Orten in Ostasien Kleidung vergangener Jahrtausende außergewöhnlich gut erhalten. In diesem Projekt untersuchen SpezialistInnen aus vielen Ländern gemeinsam Technikwissen und Gestaltungsabsichten der Produzenten und Träger dieser Kleidung. Als Teil der Forschung werden die Ergebnisse durch Nachbau der Kleidungsobjekte in Originalgröße und Tragetests überprüft. Dabei kann die Wirkung von Schnittkonstruktionen, Farben und Dekor am Körper in …weiterlesen

Pavillon der Grünen Muschel

In der Verbotenen Stadt Peking gibt es einen Garten, den bis heute nur wenige Menschen betreten dürfen: den Garten des Kaisers Qianlong (1711-1799). Mit Bambus, Wasserläufen, gewundenen Pfaden  und luftigen Pavillons auf ragenden Felsen holte sich der Kaiser eine Miniatur Südchinas in den trockenen Norden. Die Anmut dieser künstlichen Landschaft auf engstem Raum sollte Poeten anregen und ihm selbst als …weiterlesen

Why does an emperor of ancient China have several “names”?

For people who are not very familiar with Chinese traditional culture, they might get confused by those different names of one emperor when they read something about Chinese history. For example, the very famous Emperor Qianlong (AD 1711-1799) of the Qing dynasty (AD 1644-1912), was given the name Aixinjueluo·Hongli at birth, but he is also called Gao Zong or Chun …weiterlesen