Groundcheck in Nordostasien: Wandel von Klima und Ernährungskulturen seit der letzten Eiszeit

Das Projektziel besteht darin, an verschiedenen Plätzen in Nordostasien archäologische und naturwissenschaftliche, chronologisch hoch aufgelöste und korrelierbare Daten aus Ausgrabungen und Bohrkernen zu erheben, aus denen der Wandel von Klima/Umwelt und Ernährungskulturen zu bestimmten Zeitperioden rekonstruiert werden kann. Ausgangspunkt für dieses Projekt sind unsere Vorarbeiten auf der nordjapanischen Insel Hokkaido, im russischen Fernen Osten und in Ostchina (Provinzen Shandong, Zhejiang …weiterlesen

Die vielen Leben der Bäume

Was haben Förster Peter Wohlleben, der Autor des Bestsellers „Das geheime Leben der Bäume“, und Dendrochronologe Uwe Heußner, Wissenschaftler am DAI, gemeinsam? Sie verstehen etwas von Bäumen, das anderen Menschen verborgen bleibt. Der eine beobachtet das Wachsen der Bäume im Wald, der andere macht Gebrauch davon, dass die Bäume die Bedingungen ihres Wachstums Jahr für Jahr in ihren Zuwachsringen aufzeichnen. …weiterlesen

Was geschah im bronzezeitlichen Dorf Lajia?

Archäologen, Historiker und Geowissenschaftler untersuchen die Vergangenheit des Menschen und der Natur mit verschiedenen Fragestellungen und Datierungsmethoden, doch sie beschäftigen sich alle mit den Interaktionen von Mensch und Umwelt. Einige Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten, wie beispielsweise:Was ist den Menschen im chinesischen Lajia zugestoßen? Wurden sie von einer Flut überrascht? Hat ein Erdbeben gewütet? Oder zerstörte eine Schlammlawine …weiterlesen

Das Projekt „Silk Road Fashion Road“

ist ein Forschungsprojekt der Außenstelle Peking der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts im Verbund mit zahlreichen Institutionen weltweit. Im Zentrum der Forschung stehen Kleidung und Ausstattungen vor 3000 bis 1000 Jahren in Ostasien. Von 2013 bis 2016 wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Ausschreibung „Sprache der Objekte – Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen“ …weiterlesen

Pavillon der Grünen Muschel

In der Verbotenen Stadt Peking gibt es einen Garten, den bis heute nur wenige Menschen betreten dürfen: den Garten des Kaisers Qianlong (1711-1799). Mit Bambus, Wasserläufen, gewundenen Pfaden  und luftigen Pavillons auf ragenden Felsen holte sich der Kaiser eine Miniatur Südchinas in den trockenen Norden. Die Anmut dieser künstlichen Landschaft auf engstem Raum sollte Poeten anregen und ihm selbst als …weiterlesen