Bauen und Wohnen der Salar in Nordwest-China

Die muslimischen Salar verließen im 13. Jahrhundert im Gefolge Dschingis Khans ihre Heimat um Samarkand, Usbekistan, und siedelten sich am Oberlauf des Gelben Flusses in Nordtibet und später am Fluss Ili in Xinjiang, China, an (Abb. 2). Sie brachten mit ihrer Lebensweise auch die Holzbauweise in Gebiete mit Lehm- und Steinarchitektur, gaben sie jedoch im Laufe der Jahrhunderte zugunsten regionaler …weiterlesen

Was geschah im bronzezeitlichen Dorf Lajia?

Archäologen, Historiker und Geowissenschaftler untersuchen die Vergangenheit des Menschen und der Natur mit verschiedenen Fragestellungen und Datierungsmethoden, doch sie beschäftigen sich alle mit den Interaktionen von Mensch und Umwelt. Einige Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten, wie beispielsweise:Was ist den Menschen im chinesischen Lajia zugestoßen? Wurden sie von einer Flut überrascht? Hat ein Erdbeben gewütet? Oder zerstörte eine Schlammlawine …weiterlesen

Das Projekt „Silk Road Fashion“ (Teil 1)

Extreme Trockenheit hat an einigen Orten in Ostasien Kleidung vergangener Jahrtausende außergewöhnlich gut erhalten. In diesem Projekt untersuchen SpezialistInnen aus vielen Ländern gemeinsam Technikwissen und Gestaltungsabsichten der Produzenten und Träger dieser Kleidung. Als Teil der Forschung werden die Ergebnisse durch Nachbau der Kleidungsobjekte in Originalgröße und Tragetests überprüft. Dabei kann die Wirkung von Schnittkonstruktionen, Farben und Dekor am Körper in …weiterlesen

Pavillon der Grünen Muschel

In der Verbotenen Stadt Peking gibt es einen Garten, den bis heute nur wenige Menschen betreten dürfen: den Garten des Kaisers Qianlong (1711-1799). Mit Bambus, Wasserläufen, gewundenen Pfaden  und luftigen Pavillons auf ragenden Felsen holte sich der Kaiser eine Miniatur Südchinas in den trockenen Norden. Die Anmut dieser künstlichen Landschaft auf engstem Raum sollte Poeten anregen und ihm selbst als …weiterlesen

Unterrichtsmaterial zur Ostasiatischen Archäologie

Das Unterrichtsmaterial zur Ostasiatischen Archäologie ist ein Angebot für Lehrer und Schüler zur Ergänzung des Unterrichts in Fächern wie Deutsch, Geographie, Geschichte oder Kunst. Es kann als gesamter Themenkomplex für eine Projektwoche oder zur Förderung einzelner interessierter Schülerinnen und Schüler verwendet werden. Wir haben zwei Themenhefte produziert: „Chinas Große Mauern“ (48 Seiten) und „Die Seidenstraßen“ (64 Seiten). Dazu gibt es …weiterlesen

Das Jahr der Ratte hat begonnen!

Und mit der Ratte auch ein neuer Tierkreis, denn die Ratte ist das erste der zwölf Tiere. Warum? Dazu gibt es viele Legenden. Der Anbruch des neuen Jahres zwischen 23 und 1 Uhr nachts hat damit zu tun. Diese zwei Stunden enthalten sowohl das Yin der Nacht als auch das Yang des Tages und nur die Ratte trägt Zeichen beider …weiterlesen

Neueste Ergebnisse zur Entwicklung von Landwirtschaft und Bevölkerung in Ostasien

Hirse – das Korn der chinesischen ZivilisationWo es domestiziert wurde, wann und wie es sich in Jahrtausendschritten ausbreitete und auf das Bevölkerungswachstum auswirkte. Hirse ist ein Getreide, das in Europa seit der späten Bronzezeit und vor allem im Mittelalter als „Brot des armen Mannes“ das Volk ernährte. Weizen, Gerste und Kartoffel verdrängten sie im vergangenen Jahrhundert vom Tisch in den …weiterlesen

Why does an emperor of ancient China have several “names”?

For people who are not very familiar with Chinese traditional culture, they might get confused by those different names of one emperor when they read something about Chinese history. For example, the very famous Emperor Qianlong (AD 1711-1799) of the Qing dynasty (AD 1644-1912), was given the name Aixinjueluo·Hongli at birth, but he is also called Gao Zong or Chun …weiterlesen

In der Reihe „Mitmach- und Entdeckerbücher zur Ostasiatischen Archäologie“ ist Band 2 erschienen: CHINAS GROSSE MAUERN

„Wer nicht bis zur Großen Mauer kommt, ist kein richtiger Mann“ 不到长城非好汉sagen die Chinesen und meinen „Gib nicht auf, bevor du dein Ziel erreicht hast“. Kein Wunder, dass sie alle einmal im Leben an die Mauer wollen. Von Peking aus ist das ganz einfach, ein Tagesausflug, wenn es nur auf Selfies mit einem der imposanten Abschnitte ankommt, die vom 14. …weiterlesen

Zum ersten Jahrestag ihres Todes: Wir erinnern uns an Ulrike Wulf-Rheidt in Peking

Die Verbotene Stadt im Herzen Pekings ist ein offener Palast, in dem BesucherInnen aus aller Welt die Empfangshallen, Gemächer, Archive, Theater, Tempel und Gärten der kaiserlichen Familien und Beamten sehen können. Bis zu 15 Millionen Gäste nimmt der Palast jedes Jahr auf. Weil die Steinplatten auf den zentralen Achsen ganz ausgetreten waren, restaurierte das Palastmuseum viele der seitlichen Höfe und …weiterlesen