Neue Stadttore fĂŒr Luoyang – China baut den östlichsten Startpunkt der Seidenstraßen wieder auf

Bitte vormerken: Vortrag von Patrick Wertmann am 12. Januar 2021 – In der Vortragsreihe der Eurasien-Abteilung Eurasian Lectures spricht Dr. Patrick Wertmann vom Asien-Orient-Institut der UniversitĂ€t ZĂŒrich zum Thema „Neue Stadttore fĂŒr Luoyang – China baut den östlichsten Startpunkt der Seidenstraßen wieder auf“. Als Sinologe und Kunsthistoriker hat er sich auf Themen des eurasischen Kulturtransfers und die sich rapide entwickelnde …weiterlesen

Ohne ihn kein Sushi

In zwei neuen Publikationen zur ArchĂ€ologie Ostasiens geht es um Reis. Dass er nicht in Japan, sondern in China domestiziert wurde, ist klar. Aber wann die ersten Reissamen und die Kenntnis des Reisanbaus nach Japan gelangten, ob die Inselbewohner sie sofort annahmen, schnell weitergaben und Reis zu ihrem Grundnahrungsmittel machten, darĂŒber gibt es  weit weniger Informationen als Fragen. Wie ĂŒberall …weiterlesen

Wie haben sie’s gemacht?

China ist fern, reisen nicht möglich, archĂ€ologische Forschung aber spannender denn je. Das Leben der Menschen tausende Jahre vor uns und 8000 km entfernt ist mit dem Heute und Morgen unserer Welt verbunden, nicht immer direkt und auf den ersten Blick erkennbar, aber wenn man sich Zeit fĂŒr einen zweiten Blick nimmt, sieht man die Verbindungen: zum Beispiel Technikwissen. Unsere …weiterlesen

Zeit, Ball zu spielen: 3000 Jahre alte BĂ€lle in Turfan gefunden

Wenn kleine, gestopfte LederbĂ€lle mit Schlagmalen in 3000 Jahre alten GrĂ€bern von Reitern gefunden werden, könnte man an die UrsprĂŒnge des Polo-Spiels denken. Oder Hockey? Wissenschaftler der UniversitĂ€t ZĂŒrich, des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts, der Freien UniversitĂ€t Berlin, des Museums der Autonomen Region der Uiguren Xinjiang, der Academia Turfanica und der Renmin-UniversitĂ€t Peking veröffentlichen die Ă€ltesten bekannten BĂ€lle in Eurasien und …weiterlesen

Unter dem eigenen Himmel

Wo genau ist eigentlich der Himmel? Irgendwo draußen, ĂŒber den DĂ€chern, zwischen den Baumspitzen? Wer seinen Blick nun fragend in die Höhe richtet, wĂ€re ĂŒberrascht, was ihm die einstigen Reiternomaden der Liao-Dynastie geantwortet hĂ€tten. Denn diese schufen sich vor rund Eintausend Jahren einen eigenen Himmel, tief unter der Erde. Noch immer können wir ihn sehen, ihn erforschen, ihm immer etwas …weiterlesen

Wie klingt die Vergangenheit?

Diese Tonflöte stammt aus der Siedlung Kakinoshima auf Hokkaido, der nördlichsten Insel Japans. Sie wurde 2002 entdeckt, hat eine LĂ€nge von 9,8 cm, Breite von 6,1 cm und Höhe von 5,1 cm, die Gestalt eines Vogels mit einem 2,8 cm langen Schlitz auf dem RĂŒcken, einem Loch auf der einen und einer Öse, durch die man eine Schnur ziehen konnte, …weiterlesen

Gemeinsam die Brunnen-Pavillons erforschen

Das ging im vergangenen Jahr: Die Außenstelle Peking veranstaltete 2019 gemeinsam mit der Technischen UniversitĂ€t Berlin, Lehrstuhl fĂŒr Bauforschung (Prof. T. Schulz-Brize) und dem Palastmuseum Peking, Abteilung Alte Architektur (P. Zhao) vom 17.5. bis 12.6. die Summer School „Bauforschung an den Brunnen-Pavillons im Palastmuseum“. …weiterlesen

Der Mann mit dem Stelzbein

„Hast Du sowas schon mal gesehen?“ fragte Kollege Li und hielt mir den Fund hin. Ja, hatte ich, am Bein des Piraten Long John Silver im Film „Die Schatzinsel“ nach dem Roman von R. L. Stevenson. Aber dieses Stelzbein aus Holz stammte aus einem zweitausend Jahre alten Grab bei Turfan, Westchina, einer der trockensten Gegenden der Welt, deshalb blieb es …weiterlesen

Textile Kunst – Textiles Wissen

Der neue, siebente Band der Reihe „Archaeology in China and East Asia“ zeigt in 21 Artikeln aktuelle Ergebnisse der Forschung an archĂ€ologischen Textilfunden aus Asien, Afrika und Osteuropa, die 2018 auf einer Konferenz unter dem Titel „The Art of Ancient Textiles: Methods of Investigation, Conservation and Reconstruction“ in Moskau vorgestellt wurden. Insgesamt 38 Autorinnen und Autoren haben zum Gedenken an  …weiterlesen

Wald dringt vor – die Menschen weichen

In der Baikal-Region Sibiriens beschĂ€ftigt ArchĂ€ologen schon lange die Frage: Was verursachte den Kollaps der frĂŒhneolithischen Kitoi-Kultur vor ca. 6700 Jahren? Die Kitoi-Leute waren auf die Jagd einer begrenzten Anzahl und Vielfalt von Großwild, hauptsĂ€chlich von  Rehen und Rotwild, spezialisiert.  Nach ihrem Ende blieb das Gebiet etwa 600 Jahre lang fast menschenleer. Eine neue Studie erkennt VerĂ€nderungen der Vegetationsdecke bedingt …weiterlesen